Samstag, 23. April 2016

Modellneuheiten: Skodas 2. SUV soll auf Polo Basis entstehen.

So könnte das kleine Skoda SUV Polar aussehen. (Bild:©Youtube)
Skoda erweitert seine SUV-Palette in alle Richtungen. Über dem Yeti wird der Kodiaq platziert, darunter soll ab 2019 der Polar die Kunden überzeugen.

Nachdem die VW-Tochter ihre komplette Modellpalette mit Fabia, Octavia und Superb erneuert und mit dem Rapid ein erfolgreiches neues Modell ins Programm genommen hat, ruhen nun alle Hoffnungen auf den neuen SUV-Modellen. Und so verwundert es kaum, dass die Tschechen an einem kleinen SUV namens Polar arbeiten, der vor allem für Europa interessant ist. Skoda tritt hier nicht nur in einer neuen Fahrzeugklasse an, sondern bringt auch das erste Modell mit der neuen Designlinie, die über die eingeführten Änderungen à la Superb hinausgeht und deutlich progressiver wirkt. Skoda könnte sich so sogar zur Designer-Marke im VW-Konzern mausern.

Mit einer Länge von rund 4,20 Metern schließt der Polar die Lücke zwischen Fabia und dem größeren Yeti-Nachfolger, der auf 4,40 Meter Länge wächst. Neu ist das Format nicht, mit Mini Countryman und Mazda CX-3 tummeln sich schon ein paar Hersteller in der Nische der Mini-Hochsitze. Die Technik des Polar ist im Prinzip bekannt. Wie schon der neue Fabia wird auch das kleine SUV Elemente des MQB genannten Technik-Baukastens übernehmen, den der VW-Konzern künftig vom Polo bis zum Passat nutzt. Eine komplette MQB-Plattform hingegen ist aus Kostengründen wohl kein Thema. Aber auch nicht zwingend notwendig: Denn Achsen, Motoren und Elektronik sind trotzdem auf dem neuesten Stand – siehe Fabia. 

Wie dieser wird auch der Polar ein Leichtgewicht, soll nur wenig mehr als 1000 Kilogramm auf die Waage bringen. Dazu tragen vor allem die neuen, leichten Dreizylinder bei, die nach momentanem Stand als Benziner mit einem Liter Hubraum (95 und 110 PS) sowie als 1,4-Liter-Diesel mit 75, 90 und 105 PS geplant sind. Größere Motoren wären zwar im Prinzip möglich, werden aber dem Schwestermodell von Volkswagen vorbehalten bleiben – wie auch der optionale Allradantrieb. Wenn der Polar grünes Licht bekommt, wird er wohl spätestens 2019 an den Start rollen. Mit Preisen von deutlich unter 20.000 Euro stößt er in die Lücke, die der neue Yeti lassen wird.

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