Freitag, 22. April 2016

Spy Shot: Erste Bilder vom Skoda-SUV .

Erstmals ist der Tscheche im Serientrimm zu sehen. (Bild:©iDNES.cz)
Premiere: Skoda zeigt den neuen Kodiaq. Das erste SUV der Tschechen soll ab 2017 Mercedes GLC, BMW X3 & Co Konkurrenz machen.

Skoda feiert die 25-jährige Zusammenarbeit mit Volkswagen und zeigt erstmals den neuen Kodiaq. Das erste SUV der Tschechen rollt zwar noch getarnt auf die Bühne. Aber man sieht, dass das fertige Auto nah an der Designstudie VisionS (vorgestellt 2016 in Genf) sein wird. Für die Serienproduktion werden Linien, Ecken und Kanten weicher. Schlüsselelemente wie der bullige Kühlergrill oder die markanten schmalen Scheinwerfer gehen wahrscheinlich weitgehend unverändert in die Serie. Offiziell schweigt Skoda noch zum Namen des SUVs, die Tschechen haben aber "Kodiaq" als Marke schützen lassen. Namensgeber ist der Kodiak-Bär. Ungetarnt wird Skoda das SUV auf dem Autosalon in Paris im Herbst 2016 zeigen. Außerdem arbeitet man bereits an einem Coupé-SUV und an einem RS.

Der Kodiaq basiert auf der neuen VW-Tiguan-Generation und steht auf der MQB-Plattform. Er kommt in zwei Größen, als Fünfsitzer und zusätzlich mit sieben Sitzen. Beide Autos sind etwas größer und geräumiger als die Tiguan-Gegenstücke. Das neue SUV wird ein Hochdachauto mit sehr viel Platz in allen Sitzreihen und mit einem geräumigen Gepäckabteil.

echnisch erbt der Kodiaq, was auch alle anderen aktuellen Skoda-Modell auszeichnet: EU6-Abgasnorm, Start-Stopp, Energie-Rückgewinnung und Zylinderabschaltung für die Benziner. Nahezu alle Assistenz- und Multimediasysteme aus dem VW-Konzernregal sind für den Kodiaq erhältlich. Bei der Vernetzung will Skoda dem Vernehmen nach sogar in die erste Reihe aufrücken und spendiert dem SUV einen Onlinezugang mit WLAN und Verkehrsdaten in Echtzeit. Außerdem soll man die Apps von Smartphones nutzen können. Dazu passt, dass die Instrumente künftig digital angezeigt werden – und der Kodiaq als erstes Modell von Skoda ein Head-up-Display bekommt. Das Infotainment lässt sich über ein großes Display in der Mittelkonsole und einen weitereren Bildschirm vor dem Beifahrer

Zum Start sind drei TSI-Motoren geplant: ein 1,4-Liter mit 150 PS und zwei Zweiliter-TSI mit 180 oder 220 PS. Bei den Dieseln stehen zwei 2.0-TDI-Motoren mit 150 oder 184 PS zur Auswahl. Später wird außerdem ein Plug-in-Hybrid kommen. Der steckte schon im Konzeptauto VisionS: Mit einer Systemleistung von 165 kW, also 225 PS, soll das SUV in 7,4 Sekunden von null auf 100 km/h beschleunigen. Das Spitzentempo liegt laut Skoda bei knapp 200 km/h. Der Verbrauch wird mit 1,9 Litern Benzin beziffert. 50 km elektrische Reichweite sollen drin sein. Mit beiden Antrieben soll das SUV insgesamt 1000 Kilometer schaffen. Als Verbrennungsmotor kommt ein 1.4 TSI mit 156 PS und 250 Nm Drehmoment zum Einsatz. Gekoppelt ist der Benziner an einen E-Motor, der 40 kW und 220 Nm leistet. Ein Sechsgang-DSG überträgt die Kräfte auf die Vorderachse. An der Hinterachse ist ein zweiter Elektromotor mit bis zu 85 kW Leistung und 270 Nm Drehmoment. Er arbeitet unabhängig vom Vorderachsantrieb: Das Showcar besitzt damit einen Allradantrieb ohne mechanische Verbindungsteile. Die Lithium-Ionen-Batterie mit 12,4 kWh Kapazität sitzt vor der Hinterachse. Plattform, Antrieb und zum Teil auch der Allradantrieb wurden bereits mit der Studie VW Tiguan GTE Active Concept Anfang 2016 in Detroit gezeigt.

Der serienreife Kodiaq soll Kunden oberhalb der Skoda Yeti-Klientel ansprechen. Mit Preisen ab etwa 24.000 Euro soll er ab Anfang 2017 vor allem den teureren Modellen Mercedes GLC, Audi Q5 und BMW X3 Konkurrenz machen. 


1 Kommentar:

  1. Skoda könnte mit diesem Fahrzeug dem VW Tiguan echt harte Kunkurrenz machen.

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