Sonntag, 22. Mai 2016

Skoda Motorsport: Führung in der WRC2 bei der Rallye Portugal: Auch Reifenschaden kann das Skoda-Duo Pontus Tidemand/Jonas Andersson nicht stoppen.

Pontus Tidemand (Bild:©Skoda)
Nach einer Topleistung geht das Skoda-Werksduo Pontus Tidemand/Jonas Andersson als Spitzenreiter der WRC2 in die beiden Finaltage der Rallye Portugal.
Nicht einmal ein Reifenschaden konnte die schnellen Schweden stoppen, die in den acht gezeiteten Wertungsprüfungen am Donnerstag und Freitag insgesamt sechs Bestzeiten markierten. Der Skoda Fabia R5 ist bislang das überragende Fahrzeug in der WRC2 beim fünften Saisonlauf der Rallye-Weltmeisterschaft - von den bestplatzierten fünf Piloten der Zwischenwertung vertrauen drei auf den High-Tech-Allradler von Skoda.
"Es war trotz der rauen Pistenbedingungen mit vielen Steinen ein Vergnügen, unseren Skoda Fabia R5 zu fahren. Am Nachmittag haben wir es nach einem Reifenschaden etwas vorsichtiger angehen lassen", sagt Tidemand. "Auf diesem Zwischenresultat können wir aufbauen. Aber es ist überhaupt noch nichts gewonnen, schließlich sind noch nicht einmal die Hälfte der Wertungskilometer gefahren." Über 230 Kilometer liegen am Samstag und Sonntag noch vor Tidemand und Andersson, in die das Skoda-Werksteam 35,5 Sekunden Vorsprung auf die zweitplatzierten Nicolas Fuchs/Fernando Mussano mitnimmt. Auch die WRC2-Sieger der Rallye Argentinien sind in einem Skoda Fabia R5 unterwegs.
Tidemand hatte gleich in der einzigen Wertungsprüfung am Donnerstagabend die Führung übernommen. Am Freitag zeigte der Asien-Pazifik-Champion dann bei strahlendem Sonnenschein seine ganze Klasse. In der längsten Wertungsprüfung Ponte de Lima 1 (27,44 Kilometer) distanzierte Tidemand den Briten Elfyn Evans - immerhin Spitzenreiter in der Saison-Gesamtwertung der WRC2 - um stolze 16,1 Sekunden.
Es folgten am Freitag vier weitere Bestzeiten, darunter die in der sechsten Wertungsprüfung trotz eines Reifenschadens. Tausende Fans an den Strecken waren vom Auftritt des 25 Jahre alten Schweden begeistert, der auch bei der Premiere der spektakulären Straßenprüfung im Zentrum der Altstadt von Porto mit Topzeiten in der WRC2 eine perfekte Show bot.
Nicht so viel Fortune hatte das zweite Werksteam Jan Kopecky/Pavel Dresler, das nach der ersten Prüfung der Rallye Portugal noch auf Platz zwei gelegen hatte. Die Routiniers handelten sich am Nachmittag auf den steinigen Schotterpisten, die Mensch und Material alles abverlangten, gleich zwei Reifenschäden ein und konnten an der Straßenprüfung in Porto nicht mehr teilnehmen. "Das war wirklich ein bitterer Tag für uns. Wir hatten zwei Reifenschäden, aber nur einen Ersatzreifen. Wir werden am Samstag und Sonntag in die Rallye zurückkehren und alles versuchen, uns wieder weiter nach vorn zu arbeiten", kommentierte Kopecky.
An den beiden Finaltagen warten noch zehn Wertungsprüfungen auf die Piloten, darunter die legendäre Fafe-Prüfung am Sonntag. Danach wird feststehen, ob Tidemand/Andersson nach Rang zwei bei ihrer Heim-Rallye in Schweden eine weitere Topplatzierung feiern können.

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